Allergien

Allergien oder allergische Erscheinungen sind in aller Munde. Kaum eine Familie in der es nicht einen Allergiker gibt. Ob es sich um Heuschnupfen handelt oder um Nahrungsmittelallergien, die Palette an symptomatischen Erscheinungen ist mehr als vielfältig.

Allergien nehmen zu

Im Folgenden möchte ich einen Erklärungsansatz dafür liefern, warum allergische Erkrankungen so massiv zunehmen:

Warum bekommt ein Bauer mit 60 Jahren Heuschnupfen? Warum werden Kinder zum Teil mit schwersten allergischen Krankheiten schon kurz nach der Geburt konfrontiert?
Wieso wird es immer schwieriger zu gesunden, bzw. warum gleiten immer mehr Krankheiten in eine kaum behandelbare Chronizität? Dies alles sind Fragen auf die wir gerne eine Antwort hätten.

Stellen Sie sich bitte vor, Ihr Immunsystem ( Abwehrsystem des menschlichen Körpers ) wäre ein Regenfass, ungefähr mit einem Meter Höhe. Am unteren Ende des Fasses befindet sich ein Wasserhahn, den der Körper nach Bedarf öffnen und auch wieder schließen kann.

Wenn Sie nun als neuer Erdenbürger auf die Welt kommen, ist dieses Regenfass in der Regel leer und es ist ein leichtes auf den Boden des Fasses zu schauen.

Die Erbmasse ist nicht ganz unschuldig

Bei chronisch kranken Eltern wird ein Teil der Erkrankungen über die Erbmasse „kostenlos“ mitgeliefert, so das bei diesen Menschen, das Regenfass nie ganz leer gewesen ist. In der Medizin spricht man von einer Disposition.

Dies ist unter anderem ein Grund dafür, das schwangere Frauen immer nett anzuschauen sind. Das Hautbild bessert sich und auch der Allgemeinzustand ist optimal. Hier bestätigen Ausnahmen die Regel. Warum ist das so? Schwangere Frauen entgiften einen Großteil ihrer „Altlasten“ über das Ungeborene. Hier hat der weibliche Körper ein Ventil gefunden, über das er entgiften kann.

So ist es nur verständlich, das bei vielen Neugeborenen nicht mehr bis auf den Boden des Regenfasses geschaut werden kann. Ein deutlicher Anstieg chronischer Erkrankungen im Kindesalter, wie z.B. Allergien, Rheuma, immer wiederkehrende Infekte ( Schnupfen, Mandelentzündung, Ohrentzündungen ) und im schlimmsten Fall Krebs sprechen hier eine deutliche Sprache.

Kehren wir jetzt jedoch noch mal zu unserem eingangs erwähnten Bauern mit Heuschnupfen zurück. Folgendes ist passiert:

Das Regenfass läuft über

Über die Jahre hat sich immer mehr in seinem Regenfass angesammelt und zwar so viel und so lange, bis es übergelaufen ist. Unglücklicherweise ist auch der Wasserhahn nicht mehr funktionsfähig, denn im Laufe der Zeit ist dieser verrostet. Jetzt ist der Punkt gekommen, wo wir von Krankheit sprechen. Jetzt in diesem Moment nehmen wir bewusst war, das etwas nicht stimmt. Unser Körper sucht sich den Ort mit der geringsten Widerstandskraft und projiziert die Krankheit dorthin. Im Falle unseres Bauern ist es das Schleimhautsystem der Atemwege, welches in einer Form der Allergie überreagiert.

Was macht unser Bauer?

Natürlich, er geht zum Arzt. Was ja auch grundsätzlich richtig ist. Hier bekommt er zunächst Hilfe. In Form von Antiallergika und in schlimmen Fällen Kortison, versucht man zunächst die Symptome zu unterdrücken. Auch ein Allergietest wird gemacht um herauszufinden, auf welche Stoffe er denn allergisch reagiert. Warum macht man solche Tests, wenn man die Allergene schulmedizinisch nicht so behandeln kann, dass sie dauerhaft verschwunden sind und unser Bauer auf chemische Medikamente verzichten kann?

Die Desensibilisierung ( hierbei wird der Stoff, der eine allergische Reaktion auslöst in minimalsten Mengen verabreicht – in der Annahme, den Körper daran zu gewöhnen ) bringt sicher bei einer Bienengiftallergie eine deutliche Besserung. Hier ist Sie nahezu unschlagbar. In meiner bisherigen Praxiszeit, ist mir jedoch nicht ein Fall bekannt geworden, wo Patienten durch die Desensibilisierung bei klassischen Allergien dauerhaft erscheinungsfrei geworden sind.

In den Mind Maps Allergien, Darmflora, chronische Sinusitis und Immunsystem erhalten Sie weitere Informationen.

Wenn Sie Fragen dazu haben, wie wir in unserer Praxis Allergien behandeln, nutzen Sie die Möglichkeit des kostenlosen Beratungsgespräches.