Asthma

Symptome bei Asthma

Patienten, die unter Asthma leiden, klagen häufig über folgende Symptome: Atemnot, Angstzustände während des Anfalles, Beklemmungsgefühle, Druck auf der Brust, unproduktiver Husten, Schmerzen im Bereich der Atemhilfsmuskulatur (seitlicher Rippenbereich, Nacken).

Viele Betroffene haben subjektiv das Gefühl nicht genug Luft einatmen zu können. Dies liegt daran, dass während des Anfalles die Lunge überblähen kann, sie gibt die eingeatmete Luft quasi nicht mehr frei und dadurch steht nicht mehr genug Platz für die eingeatmete Luft zur Verfügung. Hierdurch kann ein Teufelskreis entstehen, denn durch die vermehrte Anstrengung Luft einzuatmen, verstärkt sich die Symptomatik der Atemnot. 

Wann tritt ein Asthmanfall auf?

Ein Asthmaanfall kann plötzlich ohne vorherige Warnzeichen auftreten. Häufig treten die Anfälle nachts zwischen 4.00 Uhr und 5.00 Uhr auf (Organuhr), die den Patienten zum Aufsitzen zwingen. Im akuten Anfall wird ein Bronchospamolytikum als Spray inhaliert. Der Anfall kann eine halbe Stunde bis mehrere Tage andauern. Oftmals wird der Fehler begangen, wiederholt (bis zu 20mal und mehr) das Asthma-Spray zu inhalieren. Dies ist nicht nur sinnlos, da das Spray aufgrund der starken Verkrampfung nicht an seinen Wirkort gelangt, vielmehr steigt massiv das Risiko zum Teil lebensgefährlicher Nebenwirkungen. Hier ist sofortige ärztliche Hilfe angebracht.

Die regelmäßige Benutzung eines Peak-Flow-Meters, kann auf eine mögliche Verschlechterung rechtzeitig hinweisen.

Eine genaue Befragung ist unumgänglich

Bei der Befragung (Anamnese) der Patienten, ergeben sich häufig familiäre Belastungen, auch die Bereitschaft auf bestimmte Stoffe, wie zum Beispiel Hausstaub, Baum- / Gräserpollen, Tierhaare oder Nahrungsmittel allergisch zu reagieren.

Oftmals findet sich bei Asthmatikern eine Verbindung zu Milchschorf, Heuschnupfen oder Neurodermitis. In der Medizin spricht man vom allergischen Formenkreis.

Inwieweit hormonelle Einflüsse eine Rolle spielen, ist noch nicht geklärt. Jedoch können sich sowohl die Menses, als auch die Schwangerschaft auf das Asthma auswirken. Die Stimmungslage ist ebenfalls ein nicht zu vernachlässigender Faktor in Bezug auf die Reaktionsstärke.

In unserer Praxis lehnen wir die Behandlung von Symptomen aus prinzipieller Sicht ab. Dadurch bedingt darf die Fragestellung nicht lauten:

„Wie bekomme ich die Atemnot unter Kontrolle?",sondern:

„Was ist das auslösende Moment und wie kann ich es möglichst ursächlich therapieren, so dass diese nicht mehr auftritt?".

Gerade in Bezug auf das Asthma bronchiale habe ich mir immer wieder diese Frage gestellt.

Aus Sicht der Naturheilkunde, gehören zu einer biologisch ganzheitlich orientierten Therapie des Asthma bronchiale immer drei Faktoren!

Körper - Seele - Geist

Zum körperlichen Bereich können unter anderem gehören:

eine maskierte Allergie auf Lebensmittel (Milch, Weizen), Störungen der Darmflora, geopathische Belastungen, eine ererbte und/oder erworbene Schwäche des Lungenfunktionsgewebes, Störfelder und Herdbelastungen, statische Fehler im Bewegungsapparat (PDF-Datei zum Herunterladen).

Zum seelisch geistigen Bereich können unter anderem gehören:

seelische Konflikte, Ängste (schon alleine die Angst, einen Asthmaanfall zu bekommen, kann einen solchen auslösen), Glaubensmuster die sich in der Kindheit aufgeprägt haben (mein Asthma werde ich sowieso nicht los, damit werde ich leider leben müssen)

Es lässt sich unschwer erkennen, dass eine exakte Anamneseerhebung unabdingbar ist. Hiernach wird mit dem Patienten das genaue Vorgehen besprochen.

Sehr gute Praxiserfolge kann man beim allergischen Asthma mit der Selbstbehandlungstechnik: "Allergieklopfen nach Scott" und einer Karenz des entsprechenden Nahrungsmittels erzielen. Dies unter Berücksichtigung des seelisch-geistigen Zustands.

Bitte lesen Sie dazu auch die folgenden Mind Maps:Allergie, Darmflora, chronische Sinusitis und Immunsystem.