Schmerzen im Bereich des Bewegungsapparates

Erstmal ein bisschen schimpfen

Schmerzen im Bereich des Rückens, der Wirbelsäule oder der Gelenke kennt fast jeder. Und fast jeder ist bereit, diesen Zustand möglichst schnell zu ändern. Dafür werden 2 bis 3 Stunden Wartezeit beim Orthopäden gerne in Kauf genommen. Auf die meisten wirkt die anschließende Befragung, Untersuchung und anschließende Diagnostik durch den Arzt befremdlich, wird doch in den häufigsten Fällen ein Zeitlimit von 5 bis 10 Minuten nicht überschritten. Aber was soll´s? Ein Rezept für ein Schmerzmittel ist schnell geschrieben. Bekannten Nebenwirkungen von Schmerzmitteln im Magen-Darmbereich wird durch die gleichzeitige Verordnung von Säureblockern entgegengewirkt. So kann man wahrlich nicht von einer ursächlichen Behandlung sprechen. Stellen Sie sich vor, Orthopäden würden nach Leistung bezahlt, also immer dann, wenn ein Patient beschwerdefrei wird. Das Szenario dürfen Sie sich selber ausmalen.

Rückenschmerzen können viele Ursachen haben

Natürlich können Beschwerden im Bewegungsapparat viele Ursachen haben. Was die meisten aber nicht wissen, auch eine Fehlstellung des Beckens ruft immer wieder Beschwerden im Bewegungsapparat hervor. Dabei führt die Beinlängendifferenz zu einer abnormen Position des Beckens mit einer Asymmetrie der Wirbelsäule. Hierdurch können bereits alltägliche Belastungen zu Beschwerden und Schmerzen im ganzen Bewegungsapparat führen.

Das Ziel sollte möglichst eine ursächliche Behandlung sein

Gerade chronisch Kranke verzweifeln in Ihrer Not und müssen hilflos eine ständige Zunahme ihrer Schmerzen und des körperlichen Verfalls hinnehmen. Wenn Patienten sich dann mit alternativmedizinischen Verfahren auseinandersetzen, haben sie oftmals schon eine jahrelange Odyssee hinter sich.

Wir gehen davon aus, das eine Fehlstatik des Körpers große Belastungen und demzufolge Erkrankungen mit sich bringen kann. Therapeuten aller Fachrichtungen kennen diese Problematik. In dem Moment, wo nach erfolgreicher Behandlung die alte Fehlstatik wieder einsetzt, kommen auch die alten Beschwerden wieder

Im großen Bereich der Pathologien des Bewegungsapparates, kann man diese Patienten auf dem Weg zur Gesundung mit der Manupathie (unsere Behandlungsmethode) unterstützen.

Das Ziel der Manupathie, ist das Wiederherstellen der Körperstatik in das normale Maß. Hierbei geht es nicht darum, kurzfristig Rückenprobleme zu lindern, sondern mit Hilfe der Korrektur von Fehlstellungen, die Selbstheilung des schmerzgeplagten Körpers zu fördern.

Gerade deshalb handelt es sich bei der Manupathie um ein Verfahren der alternativen Medizin, die wissenschaftlich noch nicht anerkannt ist. Alle Angaben über Eigenschaften, Wirkungen und Indikationen beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungen innerhalb der Therapiemethode selbst. Ausdrücklich erfolgt deshalb der Hinweis, dass die hier beschriebene Methode, keine anerkannte Therapieform im Sinne der gegenwärtigen Schulmedizin sind.

Die Wirbelsäule – der Baum des Lebens

Die Wirbelsäule hat in der Naturheilkunde eine ganz zentrale Bedeutung. Sie ist ebenso unersetzlich wie der Darm oder das Gehirn. Der Darm ist das Organ, über das der gesamte Körper mit Nahrung versorgt wird. Das Gehirn ist das Organ, in welchem alle Befehle gebildet werden, die den Körper steuern.

Die Wirbelsäule jedoch ist das Organ, über welches alle Befehle, die aus dem Gehirn kommen, in den Körper geleitet werden.

Ebenso ist die Wirbelsäule das Organ, welches den Körper aufrecht hält und auf welchem der Kopf ruht. Störungen im Bereich der Wirbelsäule können deshalb Mängel im gesamten Körper zur Folge haben.

Gesundheit heißt, dass alle Organe und Lebensvorgänge im Körper ungehindert gesteuert und ablaufen können. Dafür werden alle Steuerbefehle vom Gehirn über die Nerven in den Körper gesendet.

Die Nerven, die vom Gehirn in den Körper gehen, bilden dabei einen dicken Strang. Dieser Strang heißt „Rückenmark" und verläuft im Inneren der Wirbelsäule. Die Wirbelsäule schützt so das sehr empfindliche Rückenmark vor Verletzungen.

Aber die Wirbelsäule, welche das Rückenmark schützen soll, kann dieses empfindliche Rückenmark auch stören. Störungen werden hervorgerufen, wenn die Wirbelsäule aus ihrer gesunden, natürlichen und geraden Form gerät. Weil sämtliche Nerven durch das Rückenmark in der Wirbelsäule verlaufen, nimmt die Wirbelsäule eine Schlüsselstellung für die gesamte nervliche Versorgung des Körpers ein.

Ja es stimmt - die Psyche kann eine große Rolle spielen

Das dabei die Psyche eine große Rolle spielen kann, ist unbestritten. Dass es ganz allgemein Verbindungen von Psyche und Wirbelsäule geben muss, gibt uns schon seit jeher her der Volksmund zu verstehen, in Formulierungen wie z.B.: „kein Rückgrat haben“, „vor jemandem buckeln“, „sich vor jemandem krumm machen, verbiegen“, „schwer auf den Schultern lasten“ oder „Er ist ein gebrochener Mann“. Dieser Aspekt sollte bei einer ganzheitlichen Therapie von Schmerzen im Bewegungsapparat immer berücksichtigt werden.

Der Beckenschiefstand

Im Zustand vollkommener Gesundheit steht die Wirbelsäule senkrecht auf dem „Kreuzbein". Das ist die Basis. Das Kreuzbein selbst wiederum, ruht waagerecht zwischen den beiden „Beckenschaufeln". Damit gewährleistet ein waagerecht stehendes Kreuzbein, dass auch der Kopf genau gerade steht!

Nach Auffassung der Manupathie, muss dieses „senkrecht-waagerecht" Verhältnis von Kreuzbein und Beckenschaufeln exakt stimmen. Verschiebungen oder Falschstellungen ziehen unweigerlich Störungen im gesamten Körper nach sich. Falls eine solche Ver-schiebung vorhanden ist, so nennt man diesen Zustand: „BECKENSCHIEFSTAND"

Der Beckenschiefstand bringt die gesamte Statik des Körpers aus dem Lot. Darum kann der Beckenschiefstand eine wichtige und wesentliche Ursache für viele krankhafte Zustände im ganzen Körper sein.......

Ein Beckenschiefstand kann entstehen: während der Geburtsphase (Bänder, Psoas)  - durch falsche mechanische Einwirkung  - reflektorisch durch innere Organedurch starke psychische Belastungen.

Damit müssen Sie leben

Der eine oder andere wird diese oder eine ähnliche Aussage sicher schon gehört haben.

„Ach, Frau Müller, Sie sind jetzt 77 Jahre alt, damit müssen Sie leben.“ „Herr Schulz, Ihre Schmerzen sind einfach chronisch, da können wir nichts machen, damit müssen Sie leben.“

Wäre es nicht viel ehrlicher zu sagen, dass man in dem Fall auch als Fachmann nicht weiterkommt?

Die häufigsten Symptome

Die Beschwerden, die durch einen Beckenschiefstand ausgelöst werden können, sind vielfältig. Die häufigsten Symptome habe ich nachfolgend aufgelistet:

  • Schmerzen im unteren Rücken
  • Schmerzen die an der Hinterseite des Beines nach unten ziehen
  • Leistenschmerzen
  • Mangelnde Kontrolle über Darm und Blase
  • Knie-, Knöchel-, Fußprobleme
  • Kopfschmerzen/ Migräne
  • Taubheit in Gesicht und Extremitäten
  • Nackenschmerzen
  • Schulter-, Arm-, Handschmerzen
  • Arthrosebildung an den Gelenken
  • Generelle Steifigkeit und Unbeweglichkeit, die im Laufe des Tages nächläßt
  • Ohren- und Kieferschmerzen
  • Tinnitus
  • Förderung der Osteoporose durch negative Beeinflussung der Hypophyse
  • Impotenz
  • Menstruationsbeschwerden

Diese Liste von organisch objektiv fassbaren Erkrankungen könnte man beliebig fortführen. Sehr viel interessanter sind die Symptome, die subjektiv durch den Menschen empfunden werden:

  • das Gefühl, nicht richtig gucken zu können
  • ein Schleier vor den Augen – nicht richtig gucken können
  • Schwindel
  • verstopfte Nase
  • das Gefühl, als würde man schief gehen
  • Energiemangel
  • Konzentrationsstörungen
  • nachlassende Leistungsfähigkeit

Oftmals sind Menschen, die Ihren Therapeuten mit solchen Aussagen konfrontieren, auf sich gestellt, da eine Behandlung für solche Symptome nicht bekannt ist. Man steht alleine vor einem großen Problem und sagt sich selbst irgendwann, dass man damit leben muss. Die schulmedizinische Behandlung besteht meist in Versuchen, Symptome zu beseitigen.

Die Liste medizinischer Ungereimtheiten ist endlos. Die Wirkungsweise dieser Medizin ist oft schnell, aber die Ursache der Erkrankung wird meist niemals wirkungsvoll in einen natürlichen Heilungsprozess umgemünzt.

Die Behandlung mit der Manupathie

Mit der Manupathie sind wir bestrebt, Beckenschiefstände mit all ihren Folgen zu beheben. Hierzu benötigen wir keine überteuerten Praxisgerätschaften oder ähnliches. Es reicht eine einfache Liege, wie sie in jeder Praxis steht.

Die Behandlung des Beckens

Die Behandlung des Beckenschiefstandes muss zunächst den Zustand wieder herstellen, unter denen sich das Becken überhaupt irgendwie bewegen lässt. Die starken Kreuzbein-Bänder halten alles wie in einem Schraubstock unbeeinflussbar zusammen. Das Becken ist schließlich das Zentrum des Körpers als Basis für die Wirbelsäule und als Basis für die Beine und Schultern. Und genau dort haben wir ja auch die stärksten Probleme.

Zur Behandlung des Beckenschiefstands sind mindestens 3, höchstens 10 Behandlungen notwendig. Diese können täglich hintereinander erfolgen, oder in einem wöchentlichen Abstand. Die Erfahrung hat gezeigt: je jünger der Mensch, desto geringer kann der Behandlungsabstand sein, je älter der Mensch ist, desto größer sollten die Abstände zwischen den einzelnen Behandlungen sein. Die Untersuchung des Beckens bzw. der Statik ist sehr leicht und einfach durchzuführen. Sie erfolgt von Hand. Röntgenbilder sind dafür in der Regel nicht erforderlich.

Der Sinn dieser Behandlung liegt in der Umstellung der gesamten fehlerhaften Statik der Wirbelsäule und des Beckens. Da keinerlei Kraft oder Gewalt eingesetzt wird, um die Fehlstellungen zu beseitigen, wird der Körper in die Lage versetzt, diese rein mechanische Arbeit durchzuführen. Die Behandlung mit der Manupathie greift deshalb tief, jedoch ohne Nebenwirkungen, in das körperliche Geschehen ein. Sie versteht sich als eine helfende Hand und soll nicht als dauerhafte Krücke für den Körper gesehen werden.

Die Behandlung des ersten und zweiten Halswirbels (Atlas und Axis)

Die ersten beiden Halswirbel (C1, C2) - Atlas und Axis - und der Knochen auf der Rückseite unseres Kopfes (Occiput) bilden eine hochkomplexe Region Ihrer Statik, da es keine Bandscheibe zwischen dem Hinterkopf, Atlas und Axis gibt. Atlas und Axis ermöglichen Ihnen, dass Sie den Kopf drehen und kippen können. Hierdurch ermöglichen die beiden Wirbel Ihnen den größtmöglichen Bewegungsspielraum im Bereich der Halswirbelsäule. Darüber hinaus bildet diese Region die äußerst wichtige Schnittstelle zwischen dem Gehirn und dem Rückenmark.
Neben dem Gleichgewichtsorgan im Ohr ist der Atlas Dreh- und Angelpunkt für das Gleichgewicht.

Aber, warum ist das so?

Annähernd 90% aller mechanischen Rezeptoren (Propriozeptoren) befinden sich im Bereich der Halswirbelsäule. Diese Rezeptoren gewährleisten die korrekte Wahrnehmung der Stellung und Bewegung Ihres Körpers im Raum. Durch eine korrekt und sanft ausgeführte Richtigstellung des ersten und eventuell zweiten Halswirbels lässt sich nicht nur der Zustand der Halswirbelsäule positiv beeinflussen. Auch die Brustwirbelsäule und die Lendenwirbelsäule können durch die Behandlung profitieren.

Wie oft behandeln?

In den meisten Fällen sind vier bis fünf Termine erforderlich, je nachdem, wie schnell der Körper auf die Korrektur reagiert. Eine Verbesserung ist oft schon nach der ersten Behandlung erkennbar, aber der Körper muss lernen, nicht in die ihm vertraute Haltung zurück zu fallen, die die Fehlstellung der Wirbel verursacht. Wenn Fortschritte erzielt werden, kann es sinnvoll sein die Stellung der Statik in angemessenen Abständen zu kontrollieren.

Die Behandlung des Beckens und der ersten beiden Halswirbel ist schmerzfrei, aber....

Bei länger bestehenden Beschwerden, setzen wir eine dritte Technik ein, die Verklebungen der Muskulatur und des Bindegewebes auflösen soll. Unsere Patienten nennen diese Technik liebevoll die „Aua-Therapie“. Getreu dem Motto: „Schlechtes mit Schlechtem“ behandeln, ist diese Methode nicht schmerzfrei. Jedoch sind die positiven Effekte, die meist unmittelbar nach der Behandlung auftreten können allemal diese Prozedur wert.

Ziel der Behandlung mit der Manupathie

Die Linderung oder Beseitigung Ihrer Beschwerden und deren Ursachen durch eine sanfte manuelle Korrektur mit sicheren und schonenden Methoden. Aus diesem Grund können wir die rein symptomenorientierte Behandlung von Schmerzen mit gutem Gewissen ablehnen. Im Gegenteil, das Schmerzsystem ist ein wichtiger Indikator für die Richtigkeit unserer Therapie.

Frage: Muss ich nach einer Behandlung mit Nebenwirkungen rechnen?
Antwort: Nebenwirkungen sind nach einer Anwendung nicht zu erwarten. Hin und wieder kann es durch die schnelle Entspannung zu Reaktionen (wie zum Beispiel Muskelkater) kommen, wenn die Muskulatur bereits über längere Zeit falsch angespannt war.

Frage: Kann die Manupathie unabhängig von einer anderen Erkrankung in Anspruch genommen werden?
Antwort: Da die Manupathie eine ganzheitliche Therapieform ist, kann sie unabhängig von irgendwelchen Erkrankungen in Anspruch genommen werden. Sollte sie auch, denn bei jeder Krankheit ist es wichtig einen guten und entspannten Status der Muskulatur und des Nervensystems zu erreichen, da sich der Körper dadurch besser regenerieren kann.

Frage: Gibt es bezüglich des Alters Einschränkungen?
Antwort: Bei der Manupathie gibt es diesbezüglich keine Einschränkungen. Sie wird vom Säugling bis ins hohe Alter angewendet, da unser Körper von der Geburt an bis zum Tod darauf ausgerichtet ist, den Körper zu regenerieren.

Frage: Wie viel Zeit nimmt die Behandlung in Anspruch?
Antwort: Für den ersten Besuch sollte circa eine bis zwei Stunden veranschlagt werden. Die Folgebesuche sind dann in der Regel etwas kürzer.

Frage: Wird die Behandlung von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen?
Antwort: Nein. Die Manupathie ist eine persönliche Gesundheitspflege und obliegt jedem Einzelnen. Sie wird deshalb auch nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Frage: Muss ich an die Therapie glauben, damit sie eine Wirkung erzielt?
Antwort: Nein. Denn es handelt sich um eine Anwendung, die sich an den Naturgesetzen orientiert. Die Therapie funktioniert mit oder ohne Glauben. Die Anwendung selbst bleibt in ihrer technischen Ausführung immer gleich.

Frage: Beschränkt sich die Wirkung nur auf die Wirbelsäule und das Nervensystem?
Antwort: Nein. Die Manupathie versteht sich als ein ganzheitliches Konzept. Ganzheitlich heißt immer, dass Körper und Seele inbegriffen sind. Die Therapie kann über die Muskulatur auf das Zentralnervensystem wirken. Da dieses das Kontroll- und Steuerungsinstrument für unseren Körper ist, wird sich die Anwendung auch immer auf den ganzen Menschen beziehen.